Die Symbolik von Brave Story

Der Film Brave Story ist in drei Teile geteilt, die sich symbolisch auf die drei Lebensabschnitte beziehen: Die Kindheit, die Jugend und das Erwachsenenalter.

Das Tor: Der Übertritt in die Erwachsenenwelt

Wataru entscheidet sich alleine, dieses geheimnisvolle Tor zu durchschreiten, ohne sich groß um das Unbekannte, das ihn dahinter erwartet, zu sorgen. In dieser neuen Welt können ihm alle Wünsche erfüllt werden. Aber wonach sucht er wirklich? Nach Mut? Nach Weisheit? Nach Glück? Wataru muss sich schnell entscheiden, denn seine Leistung in der „Höhle der Prüfung“ wird darüber bestimmen, was für einen Status er in dieser neuen Welt erlangen wird. Er wird sich von nun an nicht mehr als elfjähriger Junge entwickeln, sondern als Heldenlehrling.

Die Welt von Vision: Die Lehrjahre

Als Wataru Kattsu kennen lernt, die Kommandantin einer Brigade von Highlandern, welche den Frieden und die Ordnung in Vision bewahren, wird er von ihr mit einer neuen Mission betraut: Kann er sich Kattsus Vertrauen würdig erweisen, ohne dass er dabei den Wunsch, seine Mutter zu retten, aufs Spiel setzen muss? Als er das Armband der Highlander erhält, schwört er, die Gerechtigkeit zu verteidigen. Vom Heldenlehrling wird er zum Krieger, er muss nun lernen, vom kleinen Jungen zum Erwachsenen zu werden. Auf seiner ganzen langen Initiationsquest wird Wataru konfrontiert mit Lügen, Verrat und Komplott. Und mehr noch als von seinem magischen Schwert wird das Gelingen seiner Mission von Freundschaft und Mut abhängen.

Die Schicksalsgöttin: Die Konfrontation

Bevor er die Schicksalsgöttin herbeirufen kann, muss sich Wataru einer letzten Prüfung stellen. Und es ist nicht Mitsuru, gegen den er dabei kämpfen muss, sondern er selber! Aber dieser verbitterte und selbstsüchtige Wataru … ist das nicht der kleine Junge vom Anfang des Abenteuers?